Unser Team

Leitung

Nach meinem Studium der Sozialen Arbeit habe ich ein Jahr lang im Dortmunder Bildungszentrum RAG gearbeitet und sozial benachteiligte Jugendliche bei der Ausbildungsplatzsuche unterstützt. Anschließend war ich knapp zwei Jahre lang an der Hauptschule Westerfilde in Dortmund tätig. Neben der Schulsozialarbeit habe ich dort auch unterrichtet. Seit 2007 arbeite ich in Bochum in der Jugendhilfe und helfe Familien in verschiedenen Problemlagen. Ich habe einen muslimischen Migrationshintergrund und spreche fließend türkisch. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das Leben in zwei Kulturen sehr herausfordernd sein kann. 2012 habe ich berufsbegleitend meine Ausbildung zur systemischen Anti-Gewalt- und Deeskalationstrainerin absolviert und direkt im Anschluss die So!Trainings gegründet. Die So!Trainings sind ein Herzensprojekt. Mir ist es ein großes Anliegen, Kinder und Jugendliche dabei zu unterstützen, Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen.


Nach meinem Studium der Sozialwissenschaften habe ich mich berufsbegleitend zur systemisch- integrativen Therapeutin und Psychodrama Therapeutin fortgebildet. Im Rahmen meiner langjährigen Arbeit in der Bochumer Jugendhilfe, habe ich umfangreiche Erfahrungen in der Beratung von belasteten Familien und Jugendlichen gesammelt. Als Familientherapeutin bei den So!Trainings ist es mir ein besonderes Anliegen, Familien dabei zu unterstützen wieder offener und respektvoller miteinander umzugehen. Insbesondere Eltern möchte ich darin bestärken, mehr Präsenz im Leben ihrer Kinder einzunehmen und einen für sie passenden Erziehungsstil zu finden. Als Trainerin bei den So!Trainings nutze ich meine gruppentherapeutischen Kenntnisse, um die Jugendlichen z.B. dabei zu unterstützen ihre kommunikativen und sozialen Kompetenzen zu erweitern oder im Rollenspiel neue Verhaltensweisen an sich zu entdecken und einzuüben.

Mitarbeiter/innen

Während meines Studiums der Germanistik und Erziehungswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum arbeitete ich als Integrationshelferin für die Stadt Bochum.So konnte ich erste Erfahrungen in der Arbeit mit belasteten Familien sammeln und erlebte, wie wirkungsvoll Hilfsangebote sein können, wenn alle Beteiligten sich einbringen. Parallel fing ich an für die Stadt Witten im Bereich „Mobile Jugendarbeit“ zu arbeiten. Ich wurde Ansprechpartnerin für Kinder und Jugendliche verschiedenster Herkunftsländer und -familien. Nach meinem Studium begann ich als Sozialpädagogin bei einem großen Bildungsträger in Hagen zu arbeiten. In sogenannten BaE-Ausbildungen (Berufsausbildung in außerbetrieblicher Einrichtung) half ich Jugendlichen ihre sozialen und beruflichen Kompetenzen zu schulen und ihre Ausbildungen erfolgreich abzuschließen. Noch im Studium habe ich die Weiterbildung zur systemisch-integrativen Therapeutin begonnen, die ich bei So!Trainings nutzen möchte um Familien Entlastung und neue Sichtweisen zu ermöglichen. Ich arbeite gerne mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zusammen, spannend wird es für mich, wenn bisher bewährte Handlungsmuster nicht mehr greifen und ich den Jugendlichen helfen kann Alternativen zu erarbeiten.


Schon während meiner Tätigkeit im Offenen Ganztag an Essener Grundschulen bin ich immer wieder den unterschiedlichsten Lebensentwürfen von Familien begegnet. Offenheit und vor allen Dingen Unvoreingenommenheit sind für mich die wesentlichsten Grundvoraussetzungen meiner Arbeit. Jedes Familiensystem ist einzigartig und mit Respekt zu begegnen, auch wenn es mal Schwierigkeiten gibt. Meine Aufgabe als systemisch- integrative Sozialtherapeutin sehe ich darin, diese Familien bei einem Perspektivwechsel zu unterstützen und aus eigener Kraft vorhandene Ressourcen zu entdecken. Ich bin überzeugt, dass die Lösungen von belastenden Lebenssituationen in den Menschen selbst zu finden sind. Dies zu unterstützen und das Gelingen immer wieder zu beobachten, sind eine große Freude und Motivation für meinen Beruf.


Nach meinem Abitur habe ich zunächst eine kaufmännische Ausbildung absolviert. Während dieser Zeit kristallisierte sich mein Wunsch nach einer Arbeit im sozialen Bereich heraus. Daher absolvierte ich ein Studium der Primarstufe und arbeitete eine Zeit lang als Grundschullehrerin. Bei der Arbeit mit den Kindern stellte sich für mich im Laufe der Zeit heraus, dass mir die Gespräche mit den Kindern und auch ihren Eltern wichtiger waren als das Unterrichten an sich. Dieser Wunsch intensivierte sich, so dass ich 2012 schließlich ein Aufbaustudium: „Psychologie kindlicher Lern- und Entwicklungsauffälligkeiten“ begann und mich nach erfolgreichem Abschluss noch zur Systemischen Beraterin im pädagogischen Kontext und derzeit noch zur Familientherapeutin weiterbilde. Begleitend dazu habe ich bis vor kurzem in einer Einzelfallmaßnahme eines Bildungsträgers gearbeitet. Ich beriet und unterstützte Langzeitarbeitslose mit multiplen Vermittlungshemmnissen. Wann immer dies möglich war, versuchte ich dabei Partner oder Familienmitglieder mit in die Beratung einzubeziehen. Die in meiner Ausbildung vermittelten Fähigkeiten im systemischen Bereich waren dabei sehr hilfreich. In meiner Arbeit bei So!Trainings möchte ich Familien dabei unterstützen gut miteinander leben zu können und wertschätzend miteinander umzugehen. Das Stärken der Ressourcen und Kompetenzen der einzelnen Familienmitglieder steht für mich dabei im Vordergrund. Wenn es gelingt, belastende Familienthemen aus anderen Perspektiven zu betrachten, kann dies aus meiner Sicht bereits der erste Schritt zu einer Veränderung innerhalb einer Familie sein.


Nach meinem freiwilligen sozialen Jahr an einer Förderschule für geistige Entwicklung fing ich meine Ausbildung zur staatl. anerkannten Erzieherin an. Danach entschied ich mich dazu Soziale Arbeit zu studieren. Ausbildungsbegleitend arbeitete ich in einer Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung und absolvierte in einer Erlebniswelt im Bereich der Erlebnispädagogik mein Praxissemester für das Studium. Erste Erfahrungen im Bereich der Jugendhilfe machte ich bereits in den letzten Zügen meines Studiums, als ich in einer kleinen Wohngruppe arbeitete, die von einem privaten Träger geleitet wurde. Nach dem Studium entschied ich mich für eine Anstellung in einer inklusiven Wohngruppe. Die verschiedenen Arbeitsbereiche haben mich darin bestärkt mit Kindern und Jugendlichen arbeiten zu wollen. Außerdem durfte ich erfahren, wie wichtig eine gelungene Sozialisation in der Kindheit und Jugend ist. In meiner bisherigen Arbeitslaufbahn bin ich auf die unterschiedlichsten Menschen, sowie Familienkonstellationen und Geschichten getroffen. Dies hat mich toleranter gemacht und das Vertrauen, welches mir entgegengebracht wurde, hat mir gezeigt wie nachhaltig und wichtig die Arbeit mit Menschen sein kann.


„Grau ist alle Theorie – entscheidend is auf ‘m Platz“
Dieser alte Leitsatz des Fußballers „Adi“ Preißler steht stellvertretend für meine berufliche Laufbahn als Diplom-Sozialpädagoge. So habe ich bildlich gesehen nach Studium-Abschluss diverse „Spielfelder“ beackert. So konnte ich zunächst bei der Stadt Witten in den Bereichen „Intensive Einzelbetreuung von Jugendlichen“ und „Sozialpädagogischer Familienhilfe“, mannigfaltige Erfahrungen in der Arbeit mit Jugendlichen (Verselbständigung) und Familien (Hilfe zur Selbsthilfe), machen. Erweitert wurden meine beruflichen Kenntnisse vor allen Dingen von Trägern die „Systemisches Arbeiten“ auf ihre Fahne geschrieben haben. Hier gelang es mir durch zahlreiche interne Fortbildungen fundierte Kenntnisse zu erlangen. Komplettiert wurden diese Berufserfahrungen durch die Arbeit in stationären Einrichtungen, in der Suchthilfe und die Tätigkeit in der Fußball-Sozialarbeit. Bei der Tätigkeit in all diesen sozialen Arbeitsfeldern wurde für mich immer wieder deutlich, daß die ambulante Arbeit „vor Ort“ eindeutig zu meinen Favoriten gehört. Direkt bei den Leuten zu Hause (auf’m Platz)- mit der Mitarbeit aller Beteiligten, sich ein Gesamtbild von einer Familie mit all ihren Nebenschauplätzen machen zu können, beratend mit Rat und Tat zur Seite stehen, -das ist für mich der Schlüssel zu erfolgreicher Sozialer Arbeit. Besonders am Herzen haben mir dabei immer die Kinder und Jugendlichen gelegen, die durch eigene Gewalterfahrungen, emotionale Vernachlässigung, Scheidung der Eltern etc., frühzeitig ins soziale „Abseits“ geraten sind und selbst gewalttätig werden. Hier kann eine rechtzeitig installierte Jugendhilfemaßnahme, wie sie von So!Trainings angeboten wird, erfolgreich und zielführend Dienste erfüllen. Verbunden mit einer gesunden Portion „Bodenständigkeit“ und einer guten „Prise“ Humor sind das meine Repzepte für eine erfolgreich Arbeit bei So!Trainings.


Während meiner ehrenamtlichen Jahre im offenen Kinder- und Jugendtreff wuchs meine Begeisterung an dieser Arbeit. Gerade die Beziehung zu den Kindern und Jugendlichen zeigte sich als enorm wichtiger Punkt in der Arbeit. Jemand der dranbleibt ist gebraucht, der zuhört und bereit ist sich in ihre Welt hineinzubegeben. Ich arbeitete damals viel in der Dortmunder Nordstadt, in der soziale Missstände den Alltag der Familien prägen und lebte dort für einige Zeit. Dadurch wurde mir bewusst in welchen Umständen Kinder manchmal aufwachsen müssen und mit welchen Herausforderungen sie sich herumschlagen. Dass eine warme Mahlzeit am Tag schon Wunder bewirken kann und ein Lächeln den Tag erhellt, ist unglaublich. Am meisten prägte mich meine Zeit in New York, wo ich 4 Monate lang mit Straßenkindern in Haarlem und Brooklyn arbeitete. Da ich selbst im Ghetto von New York lebte für diese Zeit, lernte ich den Lebensalltag der Kinder, in dem Tod und Leben extrem nah beieinander liegen, durch Bandenkriege und Drogendealer, hautnah kennen. Seitdem weiß ich, wie wichtig beständige Beziehungen für Kinder sind, um ihnen auch andere Möglichkeiten, als die sie vor Augen haben, aufzuzeigen und ihnen Hoffnung und Ermutigung zu schenken, dort wo manchmal keine zu seien scheint.


Nicht zuletzt aufgrund meiner eigenen Biografie entscheid ich mich, meinen Zivildienst in einer Wohngruppe für die früher so genannten „Jugendlichen mit besonderem Erziehungsbedarf“ zu leisten. Dort entwickelte ich ein großes Interesse an der Arbeit mit Menschen und verfolgte dieses Ziel weiter mit dem Studium zum Heil- und Inklusivpädagogen.
Berufliche Erfahrung konnte ich weiterhin durch meine Arbeit neben Ausbildung und Studium sowohl in einer Schule für ganzheitliche Entwicklung als auch in einem städtischen Jugendzentrum sammeln. Als pädagogische Fachkraft arbeitete ich zunächst einige Jahre in einer Wohngruppe für minderjährige Flüchtlinge, wechselte dann aufgrund der Suche nach einer neuen Herausforderung zur stationären Arbeit mit stark traumatisierten Kindern im Alter von 8 - 12 Jahren. Als So! Trainer versuche ich heute meine persönlichen Erfahrungen im Sozial- und Bildungswesen mit meiner erworbenen Expertise zu vereinen. Es ist mir hierbei besonders wichtig, die Perspektive des Jugendlichen bestmöglich einzunehmen, um gemeinsam mit ihm und seiner Familie eine Handlungsstrategie entwickeln zu können, die seinen individuellen Bedürfnissen entspricht.


Schon während meiner Schulzeit war mir klar, dass ich Soziale Arbeit studieren wollte. Vor dem Start meines Studiums entschied ich mich aber zunächst für ein Jahrespraktikum in einer kombiniert stationär-ambulanten Jugendhilfeeinrichtung, um erste Erfahrungen in diesem Bereich der Jugendhilfe zu sammeln. Diese Einblicke ergänzte ich dann während des Studiums unter anderem durch mehrere Praktika im Bereich der Jugendarbeit und arbeitete zum Beispiel in einer Intensivwohngruppe. Hier wurde mir vor allem verdeutlicht, wie wichtig stabile und wertschätzende Beziehungen für eine gelungene Entwicklung von Kindern und Jugendlichen sind. Diese Erkenntnis bestätigte sich mir ebenfalls in meiner Arbeit im Rahmen der „Sommerakademien“ der Leuphana Universität. Über die Dauer meines Studiums wirkte ich in diesem Projekt mit und hatte die Aufgabe, Jugendlichen in ihrer Selbstwirksamkeit zu stärken und sie in ihrer Ausbildungswahl und -vorbereitung zu unterstützen.

Ich bin davon überzeugt, dass jedes Kind es verdient hat, die Gewissheit zu haben, gesehen und gehört zu werden. Das möchte ich durch meine Arbeit sicherstellen. In der Kombination von Authentizität, Offenheit und Humor sehe ich den Schlüssel, um im Dialog mit ihnen Perspektiven auszuarbeiten und in sich und anderen Hoffnung und Stärke zu finden.
Das und ein Lachen.


„Jeder Mensch ist liebenswert, wenn er wirklich zu Worte kommt. Hermann Hesse
Dieses Zitat steht für meine grundliegende Haltung in meiner Arbeit mit Menschen. Nach der Ausbildung zum staatlich anerkannten Familienpfleger habe ich lange Zeit in der Pflege und Betreuung von Menschen mit Behinderung gearbeitet. Im Jahr 2006 habe ich berufsbegleitend die Ausbildung zum Antigewalt -Deeskalations und Coolnesstrainer absolviert. Als Antigewalttrainer habe ich umfangreiche Erfahrungen in der Erwachsenenbildung und in der Arbeit als Trainer mit Kindern und Jugendlichen gesammelt. Als weitere Bereicherung meiner bisherigen beruflichen Erfahrung erlebe ich die Ausbildung zum systemischen Familien – und Sozialberater. Als So!Trainer bringe ich vollumfänglich und beherzt meine langjährige Erfahrung in die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ein, dabei ist es mir wichtig den Menschen mit klarer Linie und Herz zu begegnen und viel Raum für Humor und Spaß zu bieten.


Bereits während meiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Schwimmverein und einem Praktikum in einer Wohngruppe für Kinder mit besonderem Förderbedarf wuchs meine Begeisterung für die Arbeit mit Heranwachsenden und ihren Familien. Ich entschied mich für das Studium der Sozialen Arbeit, in dessen Rahmen ich unter anderem praktische Erfahrungen im Allgemeinen Sozialen Dienst eines Jugendamtes sowie in der ambulanten Jugendhilfe sammeln konnte. Ausbildungsbegleitend arbeitete ich in einer Wohngruppe für traumatisierte Heranwachsende sowie einer Einrichtung für Erwachsene mit Asperger Autismus. 
„Nicht gegen den Fehler sondern für das Fehlende“ (Ein Zitat des Schweizer Heilpädagogen Paul Moor, das meine Haltung auf den Punkt bringt) 
Ich bin überzeugt davon, dass jeder Mensch grundsätzlich zahlreiche Stärken in sich trägt, die in akuten Problemlagen aus dem Blickfeld geraten können. 
Häufig fällt es Familien schwer, mit herausforderndem Verhalten der Heranwachsenden und zunehmenden Konflikten etc. umzugehen. 
Als So! Trainerin sind mir Verständnis, Transparenz und Wertschätzung in der Arbeit besonders wichtig. Ich möchte vor allem den Kindern und Jugendlichen Raum und Zeit für ihre Bedürfnisse geben, um ihre Wünsche und mögliche Hintergründe ihres Handelns zu verstehen. Und außerdem sie und ihre Familien dabei begleiten, ihre Stärken (wieder) zu entdecken.